Vater werden ist nicht schwer?

Was ist los und was kann Mann tun, wenn der Nachwuchs ausbleibt?

Laut der DELTA-Kinderlosenstudie  sind die Hälfte aller ungewollt kinderlosen Männer zwischen 20 und 50 Jahren der Meinung, dass Vatersein zum Mannsein dazu gehöre. Infolgedessen zweifeln viele Männer an ihrer eigenen Männlichkeit, wenn der Nachwuchs ausbleibt. Dabei gibt es viele, teils auf den ersten Blick banale Gründe, warum es mit dem Kinderwunsch nicht, oder nicht auf Anhieb klappt. Wusstest du, dass das Tragen von engen Hosen wie Jeans dazu beitragen kann, dass die Qualität deiner Spermien kurzzeitig leidet? Durch die temporär erhöhte Temperatur der Hoden können die Spermien dann nicht optimal gekühlt werden.

Davon abgesehen kann alleine der Kinderwunsch viel Druck und somit auch Stress für Männer bedeuten. Stress jeglicher Art kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, weshalb sich Paare mit unerfülltem Kinderwunsch oft in einen negativen Kreislauf begeben.

Um die Anzahl und Qualität der eigenen Spermien zu überprüfen, besteht die Möglichkeit beim Facharzt ein sogenanntes „Spermiogramm“ zu erstellen. Hierbei müssen Männer eine frische Spermaprobe abgeben, welche daraufhin in einem Labor analysiert wird. Doch selbst wenn hierbei eine unzureichende Anzahl oder Qualität des Spermas festgestellt wird, heißt das nicht, dass deine Spermienproduktion dauerhaft gestört ist. Oft lässt sich die genaue Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch gar nicht feststellen. Dennoch gibt es andere Wege, zum Beispiel verschiedene Verfahren zur künstlichen Befruchtung, aber auch die Möglichkeit der Adoption aus dem In- oder Ausland, Pflegschaften, die Männer zu einer Vaterschaft verhelfen können.

Text: papaseiten.de